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6. Freizeit

Körperliche Ertüchtigung (6.1) findet bei Turnfesten statt, für welche die bildliche Anwesenheit des „Turnvaters“ Friedrich Ludwig Jahn bemüht wird. Im privaten Leben geht es eher ruhig zu, vor allem beim Schwimmen und Baden. Hier sind die Herrschaften zwar an der Luft, haben allerdings nur mäßigen Kontakt mit dem Wasser. Die Damen lassen nackte Beine und Arme sehen und zeigen sich in der neuesten Strandmode von 1909. Andere „Sportarten“, wie Rollschuhlaufen oder Fahrradfahren, dienen ebenfalls der Freizeitgestaltung, und zur Winterzeit bieten Ski- und Schlittenfahrten oder Rodeln willkommene Abwechslung.

Tanzen ist natürlich auch eines der Freizeitvergnügen (6.2). Darstellungen im Ballsaal zeigen vor allem den Walzer als Standardtanz, der dekorative Kleidung und höfliche Umgangsformen verlangt. Kurz nach der Jahrhundertwende geht es beim Cake Walk oder Ragtime bereits erheblich freier zu. Als großstädtische Alternativen zeigen sich auch andere, nach 1900 allmählich einsickernde anglo-amerikanische Tänze wie Foxtrott, Twostep oder der südamerikanische Tango. Die weniger angesehenen sozialen Schichten oder Gruppen der Landbevölkerung haben ihre eigenen Tanzformen und –gewohnheiten oder kopieren städtische Vorbilder.
(Sabine Giesbrecht)

Kategorie Alben Bilder
6.1 Sportvergnügen 1 141
6.1.1 Bäder, Kurbetrieb 1 86
6.2 Tanzen 1 204
6.3 Verkehrs- und Transportmittel 1 108