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17. Auf dem Weg in den Nationalsozialismus

Propagandakarten werben unter anderem für die „Wiederaufrichtung deutscher Weltgeltung“, und zeigen Aufmärsche und den greisen Reichspräsidenden von Hindenburg bei gemeinsamen Auftritten mit Adolf Hitler oder Hermann Göring. Ab 1933 tritt die NSDAP in den Vordergrund (17.1); davon zeugen markige Bildkarten etwa zu den Reichsparteitagen von 1933, 1934 und 1937. Die Konterfei Benito Mussolinis, der 1934 Hitler besucht, ist ebenso zu erwerben wie das Foto des Kaiser-Wilhelm-Denkmals am Deutschen Eck mit dem Hakenkreuz darüber. Politische Erfolge Hitlers und der NSDAP sind auf imperialistischen Propagandakarten festgehalten: Der „Anschluߓ Österreichs im März 1938 und ein Jahr später der Einmarsch in die Tschechoslowakei sowie der Versuch, Danzig im Vorfeld des deutschen Einmarsches in Polen zu gewinnen.

Schlager (17.2), die durch Filme oder den Volksempfänger auf eine zahlreiche Hörerschaft zählen können, werden offenbar gern auch als Bildpost verschickt. Kampf- und Soldatenlieder (17.3), bekannt aus dem Wunschkonzert des deutschen Rundfunks, bereichern die Feldpost ebenfalls. Erwähnenswert sind außer den überwiegend „klassischen“ Soldatenliedern in dieser Rubrik vor allem das Horst-Wessel-Lied und das militante „Lied von den Lügenlords“.

Die Lieder des Komponisten Herms Niel, alias Hermann Nielebock (17.3.1), sind in einer eigenen Abteilung zusammengefaßt. Zu den bekanntesten gehört die Marschmelodie „Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein, und das heißt - [zwo, drei, vier] Erika“.
(Sabine Giesbrecht)

Kategorie Alben Bilder
17.1 Nationalsozialismus 1 317
17.1.1 Bilder aus dem NS-Privatleben 1 82
17.1.2 Ansichten Nationalsozialismus 1 93
17.2 Schlager und Lieder zur NS-Zeit 1 150
17.3 NS-Soldatenlieder 1 205
17.3.1 Herms Niel 1 48